aus Neuer Ruf, 27.2.2021

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Herzlich Willkommen auf der Homepage der UWG Neu Wulmstorf.

Frank Kockmann zur Finanzlage der Gemeinde


„Es geht darum, dass man das Geld ausgibt, was man hat!“

Die in den letzten 14 Tagen öffentlich geführten Diskussionen über die Medien lassen auch die UWG/Freie Wähler in der Gemeinde Neu Wulmstorf nicht unberührt. Auf der einen Seite der Mahner in Person von Gerhard Peters und auf der anderen Seite die SPD mit einer Rechtfertigung der bisherigen Aktivitäten.

Frank Kockmann

„Ich kenne Gerhard Peters seit einigen Jahren, u.a. aus den Diskussionen bzgl. der famila Ansiedlung in Neu Wulmstorf und als Mitglied des Finanz- und Wirtschaftsausschusses der Gemeinde.“ So Frank Kockmann, stv. Fraktionsvorsitzender der UWG Neu Wulmstorf und ehemaliger Vorsitzender des Gewerbevereins in der Gemeinde. „In einer Zusammenfassung hat Gerhard Peters durchaus den Finger in die Wunde gelegt und es ist mehr als fair, wenn man dieses auch zur Kenntnis nimmt! Ich kenne im Gemeinderat kaum eine Person, die so tief in Finanzthemen und Haushalten einer Kommune verankert ist!“

Bei der SPD nimmt Kockmann durchaus zur Kenntnis, dass man sich als Ziel gesetzt hat, eine funktionierende Infrastruktur für die Gemeinde auf die Beine zu stellen, was die SPD durch die Vielzahl ihrer Anträge unter Beweis gestellt hat. Dabei muss man auch festhalten, dass die SPD über keine absolute Mehrheit im Rat verfügt! Somit sind Entscheidungen, und das mit großen Mehrheiten, auch durch andere Parteien entstanden.

„Was mich verwundert ist die Tatsache, dass sich die SPD anscheinend in einer Situation der Rechtfertigung sieht auf Basis eines einzelnen Gemeinderatsmitgliedes!“ Und dort sollte man, aus Sicht von Frank Kockmann, auch einmal ein paar Themen geraderücken.

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Zwei unterschiedliche Erfahrungsberichte aus dem Impfzentrum Buchholz


— aus Wochenblatt, 27.3.2021 —

Das Thema Impfen ist derzeit allgegenwärtig. So verhält es sich auch mit den Berichten und Erzählungen über die Impfzentren. Schlechte Organisation heißt es von den einen, andere berichten über einen absolut reibungslosen Ablauf.

Die WOCHENBLATT-Redaktion erhielt in der vergangenen Woche zwei Erfahrungsberichte, in denen genau das deutlich wird. Lothar Franke aus Buchholz wandte sich mit einem offenen Brief an Landrat Rainer Rempe, darin spricht er einige Mängel an, die in seinen Augen am Buchholzer Impfzentrum vorherrschen. Wichtig dabei: Er bezieht sich ausdrücklich nicht auf die Arbeit, die das medizinische Personal dort verrichtet, sondern lediglich auf den organisatorischen Ablauf vor der Schützenhalle.
In eine andere Kerbe schlagen hingegen Jan-Thorsten Lüdemann und Klaus Oyss, UWG Neu Wulmstorf. Die beiden haben an unterschiedlichen Tagen ihre Mütter zum Impfen begleitet und können durchweg nur Positives berichten.

Offener Brief zeigt Mängel auf

Die Zufahrt zum Impfzentrum über die Richard-Schmidt-Straße ist ohne die Befahrung des nördlichen Bürgersteigs mit dem Pkw kaum möglich, da die südliche Straßenseite komplett zugeparkt ist. Die vom Impfzentrum entgegenkommenden Pkw in Richtung Steinbecker Straße können nämlich nicht ausweichen. Warum? Weil auf dem Parkplatz am Impfzentrum um 10 Uhr kein einziger freier Parkplatz für Impf-Patienten zur Verfügung stand.

Erste Erkenntnis: Der Organisator hat es offenbar versäumt, die Vorgabe der Landesregierung für Impfzentren zu befolgen, wonach zu prüfen ist, ob Parkmöglichkeiten vorhanden sind. Könnte es sein, dass der Organisator bei der Auswahl der Örtlichkeit nicht damit gerechnet hat, dass die Pendler oder Innenstadt-Besucher die Schilder mit dem Parklimit einfach unbeachtet lassen? Oder könnte vergessen worden sein, nach der Inbetriebnahme des Impfzentrums eine klar abgegrenzte und ständig kontrollierte Parkplatz-Reservierung für Impf-Patienten zu schaffen?

Zweite Erkenntnis: Vor der Schützenhalle befindet sich ein Zelt, in das jeweils nur ca. neun Impf-Patienten in Zeitabständen von jeweils 15 Minuten hinein gelassen werden. Darin werden Personalien und Berechtigungstermine geprüft und die Körpertemperatur gemessen. Dieses Zelt ist einfach zu klein.
Davor steht man in dem großräumig durch Barrieren abgetrennten Bereich im Freien in einem Patienten-Pulk ohne geordnete Reihenfolge.
Schnell kommt der Wunsch nach einer geregelten Abgrenzung für eine ordentliche Schlange und nach einem überdachten Gang oder einem weiteren Zelt auf. Darin könnten ca. 50 Impf-Patienten mit dem gebotenen Abstand wettergeschützt warten.

Dritte Erkenntnis: Bei meiner Erstimpfung standen ca. 50 Impf-Patienten mehr als 30 Minuten im Pulk vor dem Zelt. Auf Nachfrage des Security-Personals ergab sich, dass inzwischen Personen mit den Impfterminen für 10, 10.30 und 11 Uhr versammelt waren. Deren Ungeduld wuchs nach 11 Uhr verständlicherweise und wurde auch nicht geringer, als ein zunehmend unwirsch und überfordert reagierendes Security-Personal sich lautstark Gehör zu verschaffen versuchte, dass die Oldies bitteschön eine geordnete Schlange mit dem gebotenen Sicherheitsabstand zu bilden hätten. Was natürlich mangels entsprechender Schlangen-Leitbahnen gar nicht möglich war und daher auch keine Beachtung fand.

Vierte Erkenntnis: Es verblüfft, dass z.B. um 11 Uhr Personen für 10, 10.30 und 11 Uhr einträchtig miteinander vor dem Zelt warteten. Und schon fragt man sich: Warum kann eine vermutlich digital unterstützte Terminvergabe das nicht besser? Die dafür zuständige zentrale Stelle in Hannover müsste es doch schaffen, eine solche „Clusterbildung“ zu vermeiden.

Schlussfolgerung: Impf-Patienten im allgemeinen und Oldies im besonderen ohne eine vorgegebene Ordnung draußen und ggf. im Regen warten zu lassen, zeigt eine gewisse Arglosigkeit des Organisators (Landkreises) bei der Planung und Einrichtung dieses Impfzentrums, darüber hinaus aber auch eine nicht geringe Respektlosigkeit gegenüber den nicht mehr jungen Impf-Patienten.

Nachbemerkung: Diese Kritik bezieht sich eindeutig nicht auf die medizinische Arbeit der Johanniter-Organisation, der man nur eine professionelle Arbeit bescheinigen kann.
Ich möchte daher empfehlen, dass der Landkreis sich baldmöglich an Ort und Stelle – am besten an einem Arbeitstag in der Woche bei schlechtem Wetter und bei ausreichender Impfstoffversorgung und entsprechend hohem Aufkommen an Impfwilligen von den oben geschilderten organisatorischen Unzulänglichkeiten überzeugt. Diese überschreiten meines Erachtens eindeutig die Grenzen des Zumutbaren.

Ich hoffe sehr, dass den impfwilligen Lesern durch diese Schilderung nicht der Impfwille abhanden kommt und dass ihnen in der Zukunft im Impfzentrum Buchholz die genannten Erfahrungen erspart bleiben mögen.

Der Landrat bezieht Stellung

Auf Anfrage des WOCHENBLATT äußerte sich Landrat Rainer Rempe zu den angesprochenen Punkten und erklärt: „Das Problem, dass sich teilweise Warteschlangen vor den Impfzentren bilden, ist uns bekannt. Wesentliche Ursache ist, dass sehr viele Impflinge deutlich zu früh zum Impftermin kommen und sich so sehr viel mehr Wartende vor dem Impfzentrum aufhalten, als nötig.“
Es sei absolut ausreichend, etwa zwei Minuten vor dem auf der Einladung eingetragenen Uhrzeit am Impfzentrum zu erscheinen, appelliert der Landrat noch einmal in aller Deutlichkeit. Es wurde auch schon Feinjustierung betrieben, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren: „Wir haben die Situation an den Impfzentren permanent im Blick und es hat höchste Priorität, die Abläufe so reibungslos wie möglich zu gestalten. Unter anderem wurden deshalb kürzlich Bodenmarkierungen angebracht, um noch deutlicher darauf hinzuweisen, welche Abstände zwischen den Wartenden einzuhalten sind. Zudem wird geprüft, ob sich die Parkplatzsituation weiter optimieren lässt.“ Der Empfehlung von Lothar Franke ist der Landrat im Übrigen nachgekommen.

Es geht aber auch anders

Wir, das sind Jan Thorsten Lüdemann sowie Klaus Oyss, begleiteten unsere Mütter zum Impfzentrum in Buchholz. Die derzeitige Berichterstattung zur Corona- und Impfsituation könnte unterschiedlicher kaum sein. Es erscheint uns deshalb wichtig, über unsere sehr positiven persönlichen Erfahrungen im genannten Impfzentrum zu berichten und hoffen, dass dies dazu beitragen kann, sich dort impfen zu lassen. Der erste Eindruck vom Parkplatz aus gesehen war schon mal positiv.
Das Areal wirkte durchstrukturiert und aufgeräumt. Man sollte als Autofahrer nicht vergessen, eine Parkscheibe auf das Armaturenbrett zu legen, weil die Parkzeit durchaus kontrolliert wird. Das Personal nimmt die Senioren freundlich in Empfang, misst gleich zu Beginn das Fieber. Dezent wird darauf hingewiesen, die Hände zu desinfizieren und was man an welchem Schalter parat halten sollte. Unaufdringlich und hilfsbereit stellen sich die Mitarbeiter auf die individuellen Belange der „Impflinge“ ein und geleiten sie zu den einzelnen Stationen. Geduld ist bei dieser Altersgruppe wichtig und geduldig wird auf die Fragen eingegangen. Natürlich geht es nicht ohne den „Papierkrieg“ ab, dazu gehören unter anderem Anamnesefragebogen, Impfpass und Personalausweis.
Die Laufwege sind eindeutig, bei Unsicherheiten steht Personal bereit, um Auskünfte zu geben. Zum Verschnaufen gibt es genügend Stühle. Nach der Erfassung der Daten geht es weiter zum Aufklärungsgespräch mit dem Arzt. „Haben Sie Diabetes oder nehmen Sie Blutverdünner?“ – alles wichtige Fragen, die vor der Impfung abgeklärt werden müssen. Das Ganze läuft ohne Hast ab und die Impfung wird im Pass vermerkt. Jetzt kommt bald der Piks – dafür sucht man das nächste Zimmer auf. Linker Arm, rechter Arm – danach wird man befragt. Mittels eines Wattebausches wird auf die Impfstelle gedrückt, dadurch werden auch blaue Flecken gemindert. In einem Wartebereich ruhen sich die Senioren knapp 20 Minuten aus. Nach weniger als einer Stunde ist die Prozedur beendet und der Heimweg kann angetreten werden.
Für die fundierte Organisation und engagierte Arbeit möchten wir uns; stellvertretend für die UWG Neu Wulmstorf sowie den FREIEN WÄHLERN beim Landkreis und den Mitarbeitern vor Ort sehr herzlich bedanken.

Medizinische Arbeit absolut tadellos

Die beiden Erfahrungsberichte zeigen auf, wie unterschiedlich der Besuch des Impfzentrums wahrgenommen werden kann. Aber auch wie Lothar Franke es in seinem Brief noch einmal klar stellt: Die Kritik bezieht sich ausschließlich auf die Zustände vor dem Impfzentrum. Die medizinische Arbeit, die das Personal dort leistet, ist ohne Fehl und Tadel, das geht aus beiden Berichten hervor.

Corona: Landkreis Harburg zieht die Notbremse


Inzidenz-Schwellenwert 100 drei Tage in Folge überschritten – Kreisverwaltung setzt per Allgemeinverfügung Corona-Regeln für Hochinzidenzkommunen in Kraft, die ab Montag, 29.03.2021, gelten:

Die Sieben-Tages-Inzidenz im Landkreis Harburg ist in den vergangenen Wochen stark angestiegen, hat mittlerweile drei Tage lang den Schwellenwert von 100 überschritten und mittlerweile 110,8 erreicht. Das Infektionsgeschehen ist dabei diffus und von Dauer, das Virus breitet sich überall im Kreisgebiet aus und ist nicht auf vereinzelte größere Hotspots zurückzuführen. Am kommenden Montag, 29. März 2021, tritt darum die so genannte Corona-Notbremse in Kraft. Ein Großteil der in der niedersächsischen Corona-Verordnung vom 08. März enthaltenen Lockerungen ist dann zurückgenommen.

Neues Kapitel in der Pandemiebekämpfung


Harter Lockdown über Ostern, dann gezielte Freiheiten durch Testen!

Ostern steht vor der Tür, das zweite Ostern in der Corona Pandemie. Schon sehr lange müssen die Bürgerinnen und Bürger in ganz Deutschland jetzt harte Einschränkungen ertragen. Dennoch steigt die Zahl der Neuinfektionen aktuell deutschlandweit wieder stark an. Verantwortlich dafür ist insbesondere die Virusmutation B1.1.7. – eine sehr ansteckende und offenbar auch im Krankheitsverlauf gefährlichere Variante des Coronavirus.

Leinenzwang während der Brut- und Setzzeit


Hinweise an die Hundehalterinnen und Hundehalter in der Gemeinde Neu Wulmstorf

Neues aus dem Gemeinderat


Der Rat der Gemeinde Neu Wulmstorf hat im Umlaufverfahren zum 04.12.2020 neue Beschlüsse gefasst.

Alle Termine werden abgesagt


Wegen der steigenden Fallzahlen werden alle Termine der Gemeinde abgesagt.

Minister Dr. Althusman beantwortet Fragen der UWG


Liebe Mitglieder und Freunde der UWG,

beim diesjährigen Grünkohlessen hat unser Referent, Herr Minister Dr. Althusmann, verkündet, einige der gestellten Fragen auch schriftlich ausführlicher zu beantworten. Nun sind aus dem  Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung Antworten auf die wesentlichen Fragen gekommen, die wir natürlich mit euch gerne teilen. Eure weiteren Anregungen und Kommentare in diesem Zusammenhang sind natürlich bei mir, dem Vorstand und in der Fraktion herzlichst willkommen. Zugleich nutze ich an dieser Stelle die Gelegenheit, dem Herrn Minister und den Mitarbeiter des Ministeriums erneut ein herzliches Dank für die unkomplizierte Zusammenarbeit im Namen der UWG auszusprechen!

Wie immer mit den Besten Grüssen
Alexander Weiz, 1.Vorsitzender UWG Neu Wulmstorf 

 

Fragen und Antworten anlässlich des Grünkohlessen der UWG Neu Wulmstorf am 28. Februar 2020

 

Reguläre ÖPNV- Busverbindung Buchholz – Neu Wulmstorf – Finkenwerder

Angesichts der zu erwartenden Verzögerungen beim Ausbau der A26 (Ausfahrt Buxtehude, Weiterbau bis zur A7), Ausbau der Ortsumgehung Elstorf sowie überdurchschnittlich hohem Anwohnerzuwachs in der Region in den nächsten Jahren (inklusive der Hamburger Baugebiete Fischbecker Reethen und Fischbecker Heidbrook) ist mit starkem und schwerkontrollierbarem Verkehrszuwachs auf dem Gebiet der Gemeinde zu rechnen, insbesondere in Süd-Nord Richtung, hauptsächlich bedingt durch den Berufsverkehr nach Finkenwerder einerseits; und Ausbildungs- und Behördenverkehr nach Buchholz andererseits. Eine Möglichkeit, die Gemeinde verkehrstechnisch präventiv zu entlasten und zu regulieren, sowie soziale, sicherheits- und umwelttechnische Aspekte zu berücksichtigen, wäre die Schaffung einer neuen Buslinie.  Laut Auskünfte beim HVV und Firma Airbus gibt es zurzeit keine Aktivitäten in Hinsicht auf Prüfung solch einer Verbindung; wenngleich die Verkehrsflüsse im Hamburgs Süden und Seevetal durchaus untersucht werden. Es wird hierbei auf die „grenzpolitische“ Lage und damit verbundenen Schwierigkeiten verwiesen. Ist die niedersächsische Politik für eine solche ÖPNV-Verbindung und damit allgemeine Stärkung der Metropolregion Hamburg interessiert? Was ist notwendig, um so eine grenzumfassende Prüfung (Studie) anzustoßen und wie könnte unsere Gemeinde dazu beitragen?

 

Die Planung des Bus-ÖPNV erfolgt durch die zuständigen Landkreise und Kommunen im eigenen Wirkungskreis. Das Land hat hier keine Handlungsbefugnis. Der Aufgabenträger auf niedersächsischer Seite ist der Landkreis Harburg, der durch die Verkehrsgesellschaft Nord-Ost-Niedersachsen mbH (VNO) als Zusammenschluss der dortigen Aufgabenträger unterstützt wird. Da grob geschätzt ein Drittel dieser Verbindung auf Hamburger Gebiet liegt, muss entsprechend mit der FHH bzw. dem HVV eine Aufgaben- und Kostenteilung verhandelt werden.

Die Initiative muss von den Aufgabenträgern ausgehen. Das Land kann die Gespräche unterstützen, z.B. durch die Stabstelle Mobilitätsmanagement bei der LNVG. Eine Initiative des Landes ist aufgrund der Handlungshoheit der Aufgabenträger nicht angeraten.

Der VNO hat gemeinsam mit dem Landkreis Harburg zu dieser Verbindung wie folgt Stellung genommen:

„Die Einrichtung einer durchgehenden Busverbindung zwischen Buchholz i.d.N., Neu Wulmstorf und Finkenwerder ist ein Wunsch, der seit vielen Jahren geäußert wird, insbesondere von der Gemeinde Neu Wulmstorf und der Stadt Buchholz i.d.N., aber auch von der Kreispolitik. Während die o. g. Kommunen sowie die Kreispolitik einer Verbesserung des Angebotes – zunächst vorzugsweise für Berufstätige – von Beginn an offen gegenüber stehen und dies auch im aktuellen Nahverkehrsplan des Landkreises Harburg so verankert ist, scheiterten die Bemühungen zur Umsetzung bislang an der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH), die keinen verkehrlichen Mehrwert in einer solchen ÖPNV-Verbindung sieht und daher auch eine territoriale Mitfinanzierung bis heute ablehnt.

Sollte ein weiterer Versuch zur Einrichtung einer grenzüberschreitenden Buslinie vorgenommen werden, so ist hierfür keine Studie erforderlich, da die Rahmenbedingungen zur Organisation und Finanzierung auf Seiten der Aufgabenträger bekannt sind. Entscheidend ist die Abstimmung des Leistungsangebotes. Wichtig ist dabei auch, dass für das Gebiet der FHH ein verkehrlicher Nutzen gefunden wird.“

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Pressemitteilung zum neuen Flyer der U W G / FREIE WÄHLER


Neu Wulmstorf, 03.04.2020

Die U W G hat sich Anfang 2020 auf den Weg gemacht, ihre Ziele und selbstgestellten Aufgaben für die nächsten Jahre festzulegen. Um dies der Öffentlichkeit mitzuteilen, wurde ein Flyer erstellt, in dem knapp und kurz, mit Fotos illustriert, Ziele formuliert worden sind. In den nächsten Monaten wird sich die U W G damit natürlich noch weiter intensiv beschäftigen. Im Einzelnen gilt es, die positive Lebenssituation in Neu Wulmstorf weiter zu verbessern und damit die Gemeinde auch in Zukunft attraktiv zu gestalten. Ein „Dickschiff“ der U W G ist die Begleitung des Projektes der B 3 neu bzw. Ortsumgehung Elstorf/Schwiederstorf. Es müssen darüber hinaus Lösungen zu den Themen Hallen- und Freibad entwickelt werden. Aber auch an den Umweltschutz wird gedacht! Bei der Unterstützung alternativer Energiegewinnung, wann immer es unter Berücksichtigung der Natur und den Belangen von Bürgern und Wirtschaft möglich ist. Ergänzt wird dieser Ansatz durch den Antrag, ein dreijähriges Verbot der Silvesterböllerei als Pilotprojekt zu verfügen. Die U W G hat sich verstärkt durch die Kooperation mit den FREIEN WÄHLERN. All dies macht den Verein zu einer attraktiven Alternative zu anderen Parteien und vielleicht möchte die Eine oder der Andere als Mitglied daran teilhaben und wäre natürlich als Mitstreiter/in sehr willkommen.

Wir möchten uns aber auch zu der Coronaproblematik äußern. Selten wurde in unserer Republik so schnell mit Blick auf die Belange der Bevölkerung und der Wirtschaft reagiert, wir finden, dem gebührt Lob!! Wir beobachten, dass die Bürgerinnen und Bürger sich zunehmend mehr an die Empfehlungen der Bundes- und Landesregierung halten und das ist gut so. In unserem Landkreis sind die Fallzahlen vergleichsweise niedrig und wir können nur hoffen, dass es so bleiben wird. Social distance heißt es neuerdings oder Abstand halten voneinander – auch wenn es besonders bei Enkeln und Nahestehenden schwerfällt. Es muss sein und es kommen auch wieder andere und bessere Zeiten, wenn wir diszipliniert sind.

Behalten Sie den Kopf oben und bleiben Sie und Ihre Angehörigen gesund

Das wünschen Ihnen Ihre U W G/ FREIE WÄHLER

 

Klaus Oyss, Schriftführer der U W G

— zum Flyer —